Perfekte Strategie am Eugenisee und selbes Bild am Öschinensee
- Salmonidenking

- 22. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Pünktlich an der Eröffnung ging es wie fast alle Jahre an den #Eugenisee in Engelberg. Allerdings legte ich mir eine eigene Strategie für den Eröffnungstag zurecht und machte mich erst am späten Nachmittag auf den Weg. Dies in der Hoffnung, so den Fischermassen, welche bis dann hoffentlich schon fertig mit Fischen waren, aus dem Weg zu gehen. Und meine Strategie ging auf: Am See angekommen, waren nur noch etwa 10 Fischer zugegen. Es dauerte dann eine knappe Seeumrundung, ehe ich die Forellen gefunden hatte. Dafür ging es dann Schlag auf Schlag: #Regenbogenforelle um Regenbogenforelle landete in meinem Feumer, darunter auch eine richtig feisse von bestimmt gut über einem Kilogramm! So machte ich mich mit Sack und Pack bereits zeitig wieder auf den Rückweg.
Einige Tage später ging's dann bereits wieder in die Berge: Am Abend erreichten wir Kandersteg, übernachteten dort auf dem Zeltplatz und für mich ging's dann früh am nächsten Morgen zum zweiten Mal hoch zum Öschinensee. Mein Ziel war klar: ein #Namaycush sollte es heute schon sein. Bei meinem letzten Besuch von vor einer Woche bissen "nur" Regenbögler und ein Saibling.
Den ersten Schock galt es bereits auf der Wanderung hoch zum See zu verdauen, als nach einer Kehre plötzlich zwei mächtige Steinböcke wenige Meter vor mir standen. Der zweite Schock wartete am See: weil die Nacht klar war, war das meiste des wenigen offenen Wassers über Nacht wieder zugefroren. Nur ganz hinten war eine 5x10 Meter grosse Fläche eisfrei. Dies reichte dann allerdings auch aus: jeder Wurf brachte zumindest einen Biss und innert Kürze hätte ich die "Vollpackung" eintüten können, wären mir nicht einige glitschige Fische wieder ins Wasser geglitten. Zu meiner Freude schnappten sich nebst vielen Böglern auch zwei kleinere #Namaycush den angebotenen Schlund - Ziel erreicht!
Fast zeitgleich mit dem Auftauchen des Rests der Familie erreichte ich den vorderen Seeteil. Diesen mussten wir aber nach einigen Minuten den in Scharen herbeiströmenden Tourimassen überlassen, welche für das perfekte Insta-Bild den Sprung ins kühle Nass nicht scheuten. Bereits kurz nach Mittag war Schluss und wir machten uns auf den Rückweg.







































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