Zähes Ringen im Urnerland
- Salmonidenking

- 26. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Wieder einmal verdünnisierten wir uns zu dritt ins Urnerland. Am späten Abend erreichten wir den Furkapass und richteten uns für die Nacht in #MahatmaGämsi ein. Die Nacht verlief problemlos. Hätten wir diese doch - Spoileralarm - nur mehr genossen. Früh morgens (und ich meine früh) lief ich los in Richtung Bergseeli und erreichte dieses kurz nach fünf Uhr. Die Fischerei verlief dann aber entgegen meiner Erwartung ziemlich zäh. Ziemlich rasch biss zwar eine #Regenbogenforelle auf Grund an, von den #Namaycush war aber trotz zweifacher Seeumrundung keine Spur auszumachen. Nur einen Nachläufer dieses Spezies verzeichnete ich, ansonsten war's dies. Im Verlaufe des Vormittags trafen dann auch Olivia mit Nina ein und wenig später versuchten wir unser Glück am zweiten Seelein. Dort sah ich zwar Duzende Forellen, darunter auch Kapitale, doch ausser einem Fisch gleich mit dem ersten Wurf wollte die nächsten Stunden kein Fisch mehr anbeissen. Es war fast schon zum Verzweifeln: im glasklaren Wasser sah man sowohl seinen Köder, als auch die Forellen, die knapp daneben vorbeischwammen. Doch egal, was ich ihnen offerierte, sie verschmähten das komplette Arsenal. Erst kurz vor dem Zusammenpacken gelang es mir, eine schöne 40er Forelle auf Sicht mit der Trockenfliege zu fangen. Schliesslich ging's noch für eine Stunde ans dritte Seelein und auch dort präsentierte sich mir dasselbe Bild: viele Fische, allesamt Diven. Und abermals wiederholte sich Vorheriges: beim Einkurbeln des letzten Wurfs hing wie aus dem nichts ein Fisch, und erneut war es eine fast 40er und gut und gerne ein Kilo schwere Regenbogenforelle! Ich sollte zukünftig einfach nur noch letzte Würfe beim Fischen machen...
Den Abend und die Nacht verbrachten wir abermals auf dem Furkapass, ehe wir am nächsten Morgen weiter ins Göscheneralp düsten. Dort quartierten wir uns auf dem Camping Gwüest ein und ich beackerte mit der Fliegenrute die beiden Gwüestseeli. Anders als noch vor einem Monat waren nun aber fast ausschliesslich kleine Schnipel in den Gewässern. Die wenigen Bisse von grösseren Forellen verkackte ich allesamt, es hätte aber noch einige wenige gehabt...Am Nachmittag und mit dem Einsetzten des Regens erreichten dann auch die Bäuerles den Ort des Geschehens. Leider musste unser Abendplausch dem Dauerregen weichen. Am nächsten Morgen und nach einer Horrornacht mit klein Nina, die die Nacht kurzerhand zum Tag erklärte, nutzte ich dann die einstündige Regenpause zur Fischersession - fing aber nur einige kleinere #Saiblinge. Die grösseren entwischten mir abermals. Nach dem Frühstück ging's dann gemeinsam mit Bäuerles hoch zum Göscheneralpstausee und für längere Zeit in die Beiz - der Regen wollte einfach nicht aufhören. Als dieser am Nachmittag dann endlich nachliess, versuchte ich mein Glück noch in den Fluten des Stausees, allerdings ohne einen Biss zu verzeichnen. So packten wir dann unsere sieben Sachen wieder zusammen und düsten zurück nach Hause. Dieser Schlusssatz ist nicht sehr packend, doch ich bin hundemüde und will nur noch ins Bett ;)





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