Abend- und Morgensession am Engstlensee
- Salmonidenking

- vor 11 Stunden
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Mit Sack und Pack ging es in Richtung Innertkirchen und weiter an den Engstlensee. Bei meinem letzten Besuch war nur ein kleiner Uferstreifen offen, eine Woche später war nun der gesamte vordere Seeteil eisfrei. Ohne Umwege machte ich mich ans Fischen und wurde zwischenzeitlich nur von einem Regenschauer ausgebremst. Ansonsten mussten die Fische wie bei solchen Verhältnissen üblich unter dem Eis hervorgelockt werden. Nur, wenn der Köder direkt an der Eiskante heruntergelassen wurde, konnte man ab und zu einen Fisch darunter hervorlocken. Dieses zaghafte Verhalten änderte sich dann am Abend drastisch: nun schossen die #Namaycush auf alles, was sich bewegte und so gab es bis zum Eindunkeln vier schöne Fische für ins Körbchen.
Gerade noch rechtzeitig vor dem Gewitter und den ersten Hagelkörnern erreichte ich unser Büsli. Wir hatten alle drei schon besser geschlafen, bis um Mitternacht regnete es wie aus Kübeln. So war ich dann froh, als der Morgen Einzug hielt und machte mich wieder auf ans Wasser. Es schien so, als hätten die Fische lieber die Abend- als die Morgenstunden, es tat sich ausser einem verlorenen Fisch absolut gar nichts. Erst, als Olivia mit Nina am See eintrudelte, konnte ich endlich einen Fisch fangen: Ein Hänger entpuppte sich als schöner Saibling. Quasi mit dem Zusammenpacken biss dann noch eine wirklich hässliche Regenbogenforelle (ist leider wirklich so), die irgendwie krank aussah.
Das war's dann auch und ab ging's nach Hause.























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