Kurzes Hurra am Engstlensee und Schnee, Schnee und nochmals Schnee im Engadin
- Salmonidenking

- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Bevor es auf in Richtung Süden ging, gabs nochmals einen Abstecher auf die Engstlenalp. In den Tagen zuvor hatte es viel Neuschnee gegeben, entsprechend war ich gespannt, wie sich die Situation vor Ort präsentieren würde. Der Fussmarsch runter zum See war anstrengend im Quadrat, selbst mit Schneeschuhen sackte ich bei jedem Schritt bis zu den Knien ein. Endlich lag der Weg hinter mir und ich hatte meinen Ort des Vertrauens erreicht. Aufgrund der (nach wie vor nicht vorhandenen) Bohrqualitäten meines Eisbohrers und der Situation auf dem (pflotschigen) See war für mich bereits im Vornhinein klar: 1 Loch würde es geben, mehr nicht! Zum Glück war mehr auch nicht nötig, bereits beim ersten Herunterlassen des Köders zeigten sich auf dem Echolot die so gern gesehenen Sicheln. Die Fischerei war dann äusserst kurzweilig, nach nicht einmal zwei Stunden lagen drei #Saiblinge und drei #Namaycush im Schnee, allesamt zwischen 37-40 Zentimeter lang.
Wenige Tage später düsten wird dann los in Richtung Sils Maria. Gemeinsam mit Alivasco erreichten wir die Oberengadiner Ortschaft, nachdem wir beim Veraina Verlad eine Stunde anstehen mussten. Wir verbrachten die Woche mit jassen, Winterwandern, Olympia schauen und natürlich mit #Eisfischen. An zwei Tagen hatten wir das Patent hierfür gelöst, und genau so viele Fische gab es am Ende dann auch. Zwei schöne Saiblinge bissen am zweiten Tag, die Fischerei war wie immer an diesem Gewässer äusserst zäh. Auch das Wetter war während der ganzen Woche eher bescheiden: von den 322 Sonnentagen pro Jahr war nicht viel zu sehen, dafür schneite es gehörig, so dass sich die Landschaft in prächtigem weiss zeigte. Auch SiKi gaben sich die Ehre, und dies direkt nach ihrer Ankunft aus Madagaskar - grösser hätte der Kontrast wohl nicht sein können. Leider wurde es nix mit Skifahren - eine Halbtageskarte für 107 Franken bei durchzogenem Wetter war mir dies dann doch nicht wert.
Einmal mehr verging die Woche im Engadin viel zu schnell, wir sind bereits wieder zu Hause und haben auch die schneereiche Heimfahrt gut überstanden. Bis zum nächsten Mal!





































































Kommentare