No Risk, no fun am Öschinensee und Prachts-Saiblinge am Sitysee
- Salmonidenking

- vor 1 Tag
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Wie viel kann man in einen Tag reinpacken? Am Vorabend zum Znacht beim Bruder, um 22 Uhr zuhause, eine halbe Stunde spontan Fischer- und Schlafzeugs gepackt, um kurz vor Mitternacht unterhalb des Brünigs parkiert und im Auto übernachtet, um 5 Uhr klingelt der Wecker und um 6:30 Uhr wandere ich von Kandersteg hoch in Richtung Öschinensee. Ich hatte die Hoffnung, dass ein paar kleine Stellen schon eisfrei sein würden, war mir allerdings nicht ganz sicher, denn meine Hoffnungen beruhten auf Insta-Stories von Touristen xD
Am See angekommen dann die Gewissheit: zumindest eine kleine Stelle bei einem Bacheinlauf war schon ein paar Quadratmeter eisfrei. Und mit ein paar, meine ich auch nur ein paar: ca. 4x6 Meter mass die eisfreie Stelle. Ich hatte denn sogleich auch zwei Nachläufer, doch bissen diese noch nicht. So ging's dann weiter zum hinteren Seeteil, wo eine ähnlich grosse Stelle eisfrei war. Hier ging es dann Schlag auf Schlag: Elritze im Wasser, Rute krumm. Dieses Spiel wiederholte sich innert vier Würfen viermal, als Resultat lagen zwei #Regenbogenforellen im Körbchen, zwei kleine Artgenossen durften weiter schwaddern. Bis zum Mittag nahm die Beissfrequenz dann deutlich ab, schliesslich biss noch eine dritte Rainie, ehe ich mich wieder in Richtung vorderen Seeteil aufmachte. Dort befische ich dann noch eine Stelle, die eigentlich gar keine Stelle war: ca. 2x2 Meter offenes Eis, dazu eine verschmutze Wasseroberfläche und entsprechend schlechte Sichtigkeit. Beim ersten Wurf (Wurf kann man's zwar ob den gegebenen Umständen auch nicht nennen) hing dann gleich eine schöne #Namaycush, verfolgt von einer Artgenossin. Leider befreite sich diese im Drill, dafür gab's wenig später noch einen kleinen, aber feinen #Saibling.
Das war's dann, am frühen Nachmittag packte ich zusammen und fuhr weiter in Richtung Aarburg, wo noch eine zweistündige Beachvolley-Session mit meinen Kumpels auf mich wartete. Man kann sich vorstellen, dass ich - endlich zu Hause angekommen - fast umfiel wie ein Mehlsack und zu Bette kroch.
Lange Zeit, um zu verschnaufen, blieb allerdings nicht: einerseits hatte unser Töchterchen etwas dagegen, mich lange schlafen zu lassen. Andererseits ging's Tags darauf in den Kanton Schwyz ans #Sityseeli. Dort fingen sowohl Olivia als auch ich je drei Forellen, darunter auch drei prächtig gefärbte und wunderschöne #Saiblinge. Anschliessend folgte eine Bouldersession in Wädenswil auf dem Rückweg. Ich versteh Leute definitiv nicht, denen langweilig ist...

















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