Öschi-Fluch gebrochen?
- Salmonidenking

- 17. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Bereits zum zweiten Mal ging's in diesem noch jungen Jahr in Richtung Kandersteg, erneut war der gefrorene Öschinensee das Ziel. Freitags reisten wir gemütlich mit dem Zug an, bezogen Quartier in einem Hotel und genossen die eine Stunde Sonne, die Kandersteg zu dieser Jahreszeit in etwa zu Gute kommt.
Früh am nächsten Morgen war für mich dann Tagwache: zu Fuss lief ich im Stockdunkel der Nacht hoch zum See. Gut, hatte ich meine Schneeschuhe dabei, denn der Weg rauf zum See glich eher einer Bobbahn als einem Winterwanderweg. Ohne Spikes wär ich da glatt am Arsch gewesen.
Am See angekommen ging's dann schon bald mit dem Fischen los: und es lief hervorragend! Immer wieder war die Rute krumm, so dass ich nach drei gefangenen Fischen die Passivrute aus dem Eisloch holte und nur noch mit einer Rute weiterfischte. Nachdem ich vier #Namaycush und einen #Saibling fangen konnte, hing ich so ziemlich alles an die Schnur, was sich in meiner Köderbox tummelte und pröbelte ein wenig herum. Schliesslich traf kurz nach 10 Uhr auch Olivia mit Nina am See ein. Danach fing ich noch den letzten Fisch mit altbekanntem Köder und Olivia durfte den Fisch zur Feier des Tages drillen: ich war sehr erfreut, als sich mit einem gut genährten Saibling der schönste Fisch des Tages präsentierte.
Danach war Schluss, wir wanderten vorbei an den unzähligen Eisfischer:innen (es hatte sicher weit über 100) und feuerte Odi und Co am Lauberhorn von der Beiz aus an. Es scheint so, als hätt ich den Öschi-Fluch in Bezug auf das Eisfischen endlich brechen können: in den vergangen Jahren habe ich mich an diesem Gewässer stets schwer getan.











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