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Bei Arktiskälte nachgedoppelt!

  • Autorenbild: Salmonidenking
    Salmonidenking
  • 4. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Wenige Tage nach meinem Eisfischer-Opening ging's bereits wieder hoch hinaus. Erneut war der #Engstlensee das Ziel, doch dieses Mal war ich alleine unterwegs. Die Wettervorhersagen prognostizierten arktische Temperaturen voraus, entsprechend dich eingepackt zog ich von dannen. Und der Wetterbericht sollte recht behalten: bei meiner Ankunft in Engelberg zeigte das Thermometer kühle minus 12 Grand an, rund 800 Meter weiter oben beim See war es noch einige Grad kühler.

Im Gegensatz zum Neujahrestag präsentierte sich der Engstlensee nun in weiss - zwar nur einige Zentimeter dick, aber somit war es um das Schwarzeis bereits geschehen. Es schien denn auch so, als ob die weisse Decke den Fischen die Mäuler zugenagelt hätte: es lief um einiges zäher als noch vor einigen Tagen!

Bevor mit dem Fischen begonnen werden konnte, mussten aber erst die Löcher gebohrt werden. Und ich wäre wohl von Hand schneller gewesen, als mit dem Bohrer: satte 20 Minuten brauchte ich mit unscharfen Klingen, um zwei Löcher ins Eis zu drillen. Damit war für mich klar: komme was wolle, ich bohre heute kein weiteres Loch mit diesem elendigen Bohrer mehr! So packte ich diesen dann auch gleich wieder zusammen, Ersatzklingen hatte ich bereits am Vortag bestellt.

Die erste halbe Stunde tat sich rein gar nichts, ehe endlich die erste Sichel auf dem Echolot auftauchte und sogleich auch auf meinen Köder biss. Der erste #Namaycush zeigte sich im Anschluss im Tageslicht und war sogleich schockgefroren. Eine Stunde später hatten sich zwei weitere Artgenossen zu ihm auf den Schnee gesellt. Danach war Beissflaute: satte zwei Stunden sah ich keinen Fisch! Auch auf der Passivrute tat sich den ganzen Tag über sehr wenig: ein Anfasser und ein weiterer Biss, den ich aber nicht verwerten konnte.

Schliesslich war bereits nach Mittag und endlich tauchte auch die Sonne an meinen Platz auf. Es schien fast, als hätten die Fische - genauso wie ich - auf diesen Moment gewartet: Plötzlich ging es Schlag auf Schlag und innert einer Viertelstunde konnte ich den Sack zumachen. Damit war für mich Schluss und ich konnte mit schwerem Gepäck den Rückweg antreten - im Gegensatz zu vielen anderen Eisfischern, die heute auf dem See waren. Bis zu meinem Verschwinden blieben viele von ihnen ohne Fangerfolg.

Ein toller und extrem kalter Tag auf dem Eis, viele weitere werden folgen...



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