Perfekter Start ins neue Jahr!
- Salmonidenking

- 1. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Nach langer Pause ging's nun endlich wieder mal in die Berge: Fast schon traditionsgemäss verbrachten Olivia und ich den Neujahrstag beim Eisfischen am #Engstlensee. Früh morgens düsten wir ohne viel Verkehr los in Richtung Engelberg und mussten auch bei der Talstation der Titlisbahnen nicht anstehen, sondern konnten direkt in die Gondel wandern. Nach gewohntem Gondelmarathon folgte ein kurzer Fussmarsch runter zum See, den wir bei den vorherrschenden Bedingungen gänzlich ohne Schneeschuhe und in Windeseile bewältigen konnten.
Die Bedingungen waren einmalig: Erstmals seit meiner Eisfischerkarriere präsentierte sich der Engstlensee mit Schwarzeis! Zwar etwas milchig, aber perfekt, um die Schlittschuhe hervorzukramen (welche wir leider nicht mit im Gepäck hatten, andere Eisfischer aber schon). Zielstrebig steuerten wir den im Vorfeld auserkorenen Spot an und legten los. Leider schnitt die Klinge meines Bohrers in etwa so wie der Bohrer meines Zahnarztes: langsam, schmerzvoll (in den Armen) und dann noch dieses hässliche Geräusch. Doch gut Ding will Weile haben und schliesslich war es geschafft. Es dauerte in der Folge doch eine halbe Stunde, ehe sich die Fische am Platz zeigten. Olivia (natürlich) war es, die den Bann mit einem kleinen aber feinen #Saibling brechen konnte. Als sie wenig später mit einem schönen #Namaycush nachdoppelte, war ich unter Zugzwang. Doch auch ich konnte in der Folge liefern und so durfte immer mal wieder ein Fisch die minus 10 Grad kühle Aussentemperatur einatmen. Es ging Schlag auf Schlag und so hatten wir beide unser Fangkontingent am Mittag ausgeschöpft.
Wir genossen noch die Sonne, die es in der Zwischenzeit auch auf den See geschafft hatte, gönnten uns ein feines Würstli mit heisser Bouillon, erspähten die eine oder andere Gämse und machten uns dann wieder auf den Rückweg. Ein absolut perfekter Einstieg in die Eisfischer-Saison 2026!





























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