Mit Hartnäckigkeit zum Erfolg

Innert kurzer Zeit ging es erst an den #Eugenisee für eine Kurzsession, und wenig später für eine Abend- und Morgensession auf die Frutt. Beide Male war Hartnäckigkeit der Schlüssel zum Erfolg.
So lief es am Eugenisee erst äusserst zäh. Das Wasser kam sehr trüb daher, dennoch stiegen am Morgen einige Forellen. Ausser einem Fehlbiss war allerdings nichts zu machen. Die einzigen beiden Plätze, wo regelmässig Forellen gefangen werden, waren schon Duzendfach besetzt. So verging Stunde um Stunde und es war schon fast Mittag, als einige Fischer den Platz verliessen. So versuchte ich mein Glück an eben jenem Platz und es dauerte dann auch nicht lange, ehe Forelle Nummer 1 anbiss. Nach intensivem Drill konnte ich eine prächtige 50er #Regenbogenforelle feumern. In der nächsten Viertelstunde kamen drei weitere Exemplare, wenn auch deutlich kleiner, dazu. Danach verliess ich Engelberg.
Traumsaibling auf der Frutt
Auf die Frutt begleitete mich dann meine Familie. Erst gab es eine wohlverdiente Stärkung in der Beiz (das erste Mal Wild für Olivia!), ehe ich mich auf ans Wasser machte. Ausser vielen Egli-Bissen war aber nicht viel an Aktivität auszumachen. Auch die Melchsee-Umrundung brachte keine Sichtung von Weissflösslern und Co mit sich. Ein Abstecher ans Blauseeli wurde mit einer Porti-Forelle belohnt, am Abend biss dann am Melchsee noch eine weitere Porti auf den Löffel.
Früh am nächsten Morgen machte ich mich dann wieder auf an den Melchsee. Nun sah ich auch endlich auch #Saiblinge, und dies nicht zu knapp. Nur beissen wollten sie nicht. Ich offerierte ihnen alles, was ich im Angebot hatte, von Maden über Löffel, Wobbler, Spinner, Gummifisch, Nymphen und Trockenfliegen - nichts liess ihnen das Wasser im Maul zusammenlaufen. Ich hatte bereits zusammengepackt und machte mich auf den Rückweg, um den 11 Uhr Slot runter ins Tal nicht zu verpassen, als der glorreiche letzte Wurf wieder einschlug wie eine Bombe: wie in Zeitlupe verfolge ein grosser #Seesaibling meinen Köder, ehe er kurz vor dem Ufer zubiss. Beim Drill rutschte mir schier das Herz in die Hose - diesen ultra hart erkämpften Fisch wollte ich auf keinen Fall verlieren! Dies tat ich dann auch nicht und wenig später zeigte das Massband 53 Zentimeter an. Ein Traumfisch von makelloser Qualität, der den harzigen Ausflug doch noch zu einem Vollerfolg umwandelte. Alle Tage ist mir ein solcher Fisch lieber, als die "Vollpackung" an Regenböglern.
Mit einem Sprint reichte es dann auch noch für den 11 Uhr Slot, den ganzen Heimweg und auch noch beim Schreiben dieses Berichts habe ich ein Lächeln im Gesicht. Genau solche Erlebnisse machen das Fischen so einzigartig und zum schönsten Hobby der Welt!





Ich gratuliere zum tollen Fang. Super Geschichte und immer wieder inspirierend, von deiner Leidenschaft zu lesen.