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Comeback an den Jöriseen

  • Autorenbild: Salmonidenking
    Salmonidenking
  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Nach längerer Pause war es wieder einmal an der Zeit, den Jöriseen im Bündnerland einen Besuch abzustatten. Dank Hüetidienst Zisi genossen Olivia und ich wieder einmal Zweisamkeit - und dies gleich für drei Tage.

Bei Prachtswetter war uns der ach so heilige Petrus gleich zu Beginn hold: wir erwischten den letzten Parkplatz beim Wägerhuus! Den Aufstieg in Richtung Winterlücke gingen wir gemütlich an - Olivia spürte noch die Restwehen einer Magen-Darm-Seuche. Der schwere Rucksack war hierbei auch keine grosse Hilfe. Endlich war der Aufstieg aber geschafft und nach längerem Abstieg, als ich dies in Erinnerung hatte, erreichten wir unser Lager für die erste Nacht. Nach einem wohltuenden Bad im kühlen Nass folgte eine abwechslungsreiche Fischerei mit Trockenfliege und Elritze in zwei Seen. Ich konnte mit beiden Ruten viele kleinere und einige 30+ #Namaycush fangen.

Nach einer so so la la Nacht im Zelt ging's für mich dann wieder früh raus aus den Federn. Die Morgensession brachte dann auch noch den einen oder anderen Fisch, ehe wir nach dem Frühstück zusammenpackten und einen See nach unten wanderten. Rasch war unser Lager für die zweite Nacht auserkoren und ich widmete mich wieder der Fischerei - und wie! Am späten Vormittag waren die Fische in bester Beisslaune und ich konnte schöne #Bachforellen mit der Trockenfliege - darunter eine 40er - sowie Namays mit der Elritze und Fliege - darunter ebenfalls einen 40er - fangen. Anschliessend lief es aber äusserst zäh, erst kurz vor dem ins Bett gehen lag meine Rute plötzlich flach und ich konnte nochmals einen wunderschön gezeichneten 40er Namay releasen. Der dritte Morgen verlief dann recht ereignisarm: eine schöne 30er Bachforelle konnte ich mit der Trockenfliege während einer heftigen Steigphase fangen. Das war's dann aber auch schon. So beschloss ich spontan, für die letzte Stunde noch zum Jörisee West raufzuwandern, um dort noch einige Namays zu fangen. Gesagt, getan, in einer Stunde fing ich ca. 15 Namays - allerdings ausschliesslich die Kinderstube.

So ging's dann noch vor dem Mittag wieder zurück. Ein wunderschöner Ausflug, auch wenn seit meinem letzten Besuch an diesem Ort offenbar einiges an Propaganda stattgefunden hat: wir zählten an einem Abend sage und schreibe 37 Zelte - und das nur an einem der vielen Seen! Zum Glück hatten nur die allerwenigsten eine Fischerrute mit dabei ;)



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